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Bürgerbegegnung zum 45-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Landerneau und Hünfeld 01.01.2014

Mit einer Bürgerbegegnung in Landernau feierten die Partnerstädte das 45-jährige Bestehen der Verschwisterung beider Städte.

Insgesamt 52 Hünfelder besuchten dazu im Oktober 2013 die Partnerstadt in der Bretagne.
Im Rahmen der Festveranstaltung zeichnete Bürgermeister Patrick Leclerc seinen Amtskollegen, der sich seit über 35 Jahren Amtsjahren für diese Partnerschaft engagiert, mit der Ehrenbürgerwürde der Stadt Landerneau aus. Weiterhin überreichte er ihm und seiner Ehefrau Rita die Ehrenplakette der Stadt Landerneau.

Damit ist er zweiter Landerneer Ehrenbürger aus Hünfeld, nach Pfarrer Eugen Kutzka, dem diese Auszeichnung anlässlich des 40-jährigen Bestehens ebenfalls bei einer Bürgerbegegnung verliehen wurde.

Das außergewöhnliche Verhältnis sei dadurch charakterisiert, dass es keine einzige Spur von Nachlassen oder Müdigkeit zeige, würdigte Patrick Leclerc.
Hünfelds Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel betonte, dass viele Menschen vor einigen Jahren noch geglaubt hätten, Europa sei zu einem Selbstläufer geworden und die Bedeutung der Städtepartnerschaften würde an Gewicht verlieren. Die Europäische Union stehe vor großen Bewährungsproben. Deshalb sei es wichtig, sich auf die ursprünglichen Ziele und Werte der Gemeinschaft zu besinnen und die Partnerschaften und auch besonders die persönlichen menschlichen Beziehung weiterhin intensiv zu pflegen.

Als musikalische Botschafter hatten die Hünfelder die jungen Musiker von Brass Brothers mitgebracht, die gemeinsam mit dem Orchestre Philharmonique d‘ Elorn und bretonischen Musikern den Festakt umrahmten. Ebenfalls ein besonderer Höhepunkt war der gemeinsame Festgottesdienst, den der Ehrenvorsitzende des Hünfelder Partnerschaftsvereins, Pfarrer Eugen Kutzka, mit zelebrierte. Am Abschiedsabend, im Gymnasium St. Sebastian, konnten sich die Hünfelder Gäste mit ihren Gastgebern noch einmal intensiv austauschen.

Neben den offiziellen Feierlichkeiten gehörten auch ein Besuch in Caen, sowie ein Ausflug an die normannische Küste, an der 1944 Alliierte Truppen landeten, zum Programm.
Auch ein Besuch von Frankreichs größtem Meeresmuseum, dem Océanopolis in Brest und die Besichtigung der bedeutenden Miró-Ausstellung in Landerneau wurden angeboten. Auf der Rückfahrt besuchte die Delegation die historischen Städte Quimper, Carnac, Tours und Blois, bevor es dann über Nancy am Folgetag zurück nach Hünfeld ging.

 

 

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