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Unsere Fahrt nach Landerneau

Abfahrt
Am Donnerstag, 03.06.2010 um 5 Uhr ging unsere Fahrt nach Landerneau los. Die Teilnehmer Jana Müller, Carolin Schmidt, Lars Heckmann, Florian Helgert, Sebastian Helgert, Fabian Fröhlig, Matthias Hohmann wollten vor Ort das Konzept für die Zusammenarbeit und den Austausch vor Ort erörtern.

Ankunft
Fünfzehn Stunden später und 1200 Kilometer weiter ist die Gruppe in der Partnerstadt freudig begrüßt worden. Nach einem herzlichen Empfang durch den Vorstand des Partnerschaftskomitees Landerneau fand der erste Abend einen gemütlichen Ausklang in den Gastfamilien.

Der 1. Tag
Der nächste Morgen begann mit einer ausführlichen Führung durch die historische Altstadt. Schwerpunkt der Führung lag auf der Geschichte der bewohnten Brücke Landerneaus, deren 500-jähriges Jubiläum eine Woche zuvor mit einem Brückenfest gefeiert wurde. Anschließend erfolgte eine Besichtigung der Coopagri Bretagne bei der sich das französische Äquivalent zur deutschen Raiffeisen vorstellte. Ein spannender Einblick in den größten Arbeitgeber der Partnerstadt wurde geboten.

Nach einem französischen Mittagessen in der Betriebskantine wurde die junge Delegation vom Bürgermeister und einigen Stadtverordneten im Rathaus empfangen. In einem spontanen Moment multikultureller Kreativität wurde dort ein neues Getränk vom Bürgermeister Landerneaus, Patrick Leclerc, nach seiner Ansprache erfunden: der Kir Hünfeld. Eine Mischung aus Hünfelder Aha und bretonischem Apfelcidre, die für durchaus genießbar befunden wurde.

Weiterhin zeigten sich die Stadtvertreter sehr erfreut über das Engagement der Jugend. Bestärkt durch die herzlichen Worte im Rathaus machte sich die Gruppe nun auf, im örtlichen Gymnasium die Partnerschaftsarbeit vorzustellen. Die französischen Schüler der oberen Klassen zeigten sich sehr interessiert und wahrscheinlich wird man einige von ihnen in der nahen Zukunft in Hünfeld begrüßen dürfen.

Nach einem bereits ereignisreichen Tag erfolgte nun noch eine ausgiebige Arbeitssitzung mit den verantwortlichen Landerneern. Dabei wurde die Frage erörtert, wie man in der Zukunft den Austausch und die Begegnung innerhalb der jüngeren Generation der Partnerschaft intensivieren kann. Das Gespräch wurde anschließend bei einem traditionellen Abendessen in einer Crêperie fortgesetzt. Die gemeinsamen Ziele und Ideale trugen maßgeblich zu einer wunderschönen europäischen Atmosphäre bei.

Der 2. Tag
Nach einer kurzen Nacht nahm die Delegation an der Jugendprobe der bretonischen Tanzgruppe Eskel teil. Nachdem sie eine Weile beobachtet hatten, durften die Hünfelder dann selber aktiv werden und die traditionelle Kaninchenpolka erlernen. Bedingt durch das schöne Wetter entschied man sich den Rest des Tages gemeinsam mit den Landerneern an der Atlantikküste zu verbringen. Nach einem Picknick am Strand stand eine abenteuerliche Kajaktour auf dem Programm. Für beide Seiten war dieses sportliche Ergebnis ein Höhepunkt des Wochenendes.

Durchaus müde, aber dafür braun gebrannt, endete der Tag mit einem ausgiebigen Abendessen, an dem auch die Gastfamilien teilnahmen.

Die Rückfahrt
Früh am nächsten Morgen wurde die Heimreise angetreten, zwar recht müde, aber immer noch begeistert von den Erlebnissen dieses intensiven Wochenendes.

Ergebnis
Beide Seiten waren sich sehr schnell einig, dass zunächst die Kommunikation zwischen den Verantwortlichen optimiert werden muss. Dies ist die Grundlage zur Erarbeitung von neuen Projekten und Fahrten speziell für die Jugend. Was bleibt ist die Gewissheit, dass dies kein einmaliges Erlebnis war, sondern erst der Beginn einer neuen jungen Partnerschaft.

Planung
In den nächsten Wochen werden die Gesprächsergebnisse in ein Grundsatzpapier über die Zusammenarbeit der beiden Gruppen einfließen. Die nächste Begegnung mit Jugendlichen beider Partnerstädte wird im Rahmen des 700-jährigen Jubiläums der Stadtrechte Hünfelds stattfinden, zu dem auch polnische Musiker aus Proskau hinzukommen. Für das kommende Jahr sind weitere Aktionen und Begegnungen zwischen Jugendlichen der Partnerstädte in Planung.

Einladung
Alle jungen Hünfelder sind herzlich eingeladen aktiv an dieser Städtepartnerschaft mitzuarbeiten, Interessierte können sich jederzeit an den Sprecher der Gruppe, Matthias Hohmann, oder an den Partnerschaftsverein (partnerschaftsverein.huenfeld@gmx.de) direkt wenden.

Danksagung
Die Junge Partnerschaft dankt der Stadt Hünfeld, die freundlicherweise ein Fahrzeug zur Verfügung stellte, und dem Partnerschaftsverein Hünfeld, welcher die finanzielle Förderung der Fahrt durch das Deutsch-Französische Jugendwerk ermöglicht hat.